Grundsatzerklärung

FaRev ist davon überzeugt, dass es einen Wandel in der Textilbranche braucht und möchte diesen aktiv mitgestalten.

Derzeit arbeiten zu viele Menschen unter unwürdigen Bedingungen und können von ihrem geringen Lohn nur völlig unzureichend für sich und ihre Familien sorgen.

Wir verstehen es als unsere Verantwortung unser unternehmerisches Handeln an den Sustainable Development Goals der UN auszurichten, um Mensch und Umwelt bestmöglich zu schützen und unseren KundenInnen zu ermöglichen sich bei ihrer Konsumentscheidung nachhaltig und verantwortlich zu verhalten.

 

Deswegen liegt ein Schwerpunkt unseres Handelns auf der Risikoanalyse und der anschließenden Auswahl unserer Produzenten.

Grundlage hierfür bilden u.a.: die ILO Kernarbeitsnormen, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, die OECD Leitlinien für multinationale Unternehmen, der OECD Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht, die UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und der Fairtrade Textilstandard.

 

Entscheidend ist es, die gesamte Lieferkette einer Textilproduktion im Blick zu haben – vom Baumwollanbau bis zum fertigen Produkt. Deswegen setzen wir auf die Zusammenarbeit mit renommierten Organisationen und unabhängigen Zertifizierungssystemen vor Ort.

So sind wir stolz darauf, dass alle unsere Produkte das „Fairtrade Textile Production“ Siegel tragen dürfen.

Die herstellenden Betriebe müssen eine Vielzahl an Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen und zum Schutz der Umwelt ergreifen, um den Fairtrade Textilstandard zu erhalten. FaRev möchte den neuen Textilstandard und vor allem beteiligte Unternehmen unterstützen, indem wir bei unserer Lieferantenauswahl auf jene setzen, die bereit sind diese Maßnahmen umzusetzen. Eine Unterauftragsvergabe seitens unserer Hersteller muss FaRev oder dem jeweiligen Zertifizierungsunternehmen gemeldet werden. Gleichzeitig bekennen wir uns zur Prävention, Minderung und Wiedergutmachung von tatsächlichen negativen Auswirkungen durch unsere Beschaffungspraxis. Im Rahmen unserer Risikoermittlung haben wir folgende vulnerable Anspruchsgruppen innerhalb unseres Geschäftsbereichs identifiziert: Kinder, Frauen, Migranten, Menschen mit Behinderung, Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung, religiöse Minderheiten, Wanderarbeiter

 

Neben den genannten sozialen Aspekten spielen ökologische Gesichtspunkte eine übergeordnete Rolle für FaRev. So ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass die von uns verwendete Bauwolle ausschließlich aus biologischem Anbau kommt, und wir sprechen uns gegen die Verwendung gefährlicher Chemikalien im Herstellungsprozess aus. Sowohl bei der Verpackung als auch beim Versand verzichten wir auf jegliches Plastik.

 

Um unserer unternehmerischen Sorgfaltspflicht nachzukommen und den hohen Stellenwert der Lieferantenauswahl gerecht zu werden, liegt die Verantwortung hierfür im Aufgabenbereich der Geschäftsleitung von FaRev.