versandkostenfrei ab 25€

SCM

FaRev sieht es als seine Kernaufgabe an, den Wandel der Textilbranche hin zu fairen Arbeitsbedingungen in der Herstellung zu fördern und zu unterstützen.

Somit bildet eine Risiko-vermeindende Lieferantenauswahl das Fundament unserer Tätigkeit und stellt mit der Bewertung der Auswirkungen unseres Handelns einen kontinuierlichen Prozess dar.

Die Grundlage für die Risikoermittlung bilden:

- die UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

- die OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen

- der OECD Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten in der Bekleidungs- und Schuhwarenindustrie

- die Fairtrade Textile Standard Geographical Scope Policy

- der Fairtrade Textilstandard

 

Hieraus leiten wir unter anderem folgende Risikobereiche ab:

Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Diskriminierung, Entlohnung, Arbeitsschutz, Arbeitszeit, Missbrauch, gefährliche Chemikalien.

 

Um Risiken zu vermeiden, setzen wir beim Prozess unserer Lieferantenauswahl auf sowohl länder- als auch produktspezifische Auswahlkriterien.

 

Länderspezifische Auswahlkriterien:

Eine erste Auswahl potenzieller Herstellungsländer basiert auf der „Fairtrade Textile Standard Geographical Scope Policy“. Hier negativ aufgeführte Länder werden von vornherein aus dem weiteren Prozess ausgeschlossen.

Weitere Kriterien im Prozess der Länderauswahl die im Herstellungsland gegeben sein müssen:

- Versammlungsfreiheit

- wirtschaftliche Unterentwicklung, auf die unser Handeln einen positiven Impact bewirken kann

 

 

Produktspezifische Auswahlkriterien:
Um mit dem Produkt verbundene Risiken zu reduzieren folgen wir den Empfehlungen des „OECD Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten in der Bekleidungs- und Schuhwarenindustrie“.

Entsprechend konzentrieren wir uns auf eine limitierte Anzahl an Produktlinien und beteiligen uns nicht an schnelllebigen Trends.

Beim Umgang mit Chemikalien orientieren wir uns wie der Fairtrade Textilstandard an den umfangreichen Referenzlisten verbotener Substanzen von REACH, Oeko Tex100 und GOTS.

Darüber hinaus ist es für FaRev selbstverständlich, dass die eingesetzte Baumwolle ausschließlich aus biologischem Anbau kommt. Damit wollen wir dazu beitragen, Umweltrisiken wie Wasserverbrauch und Bodenkontamination zu reduzieren.

 

Alle Regeln und Verpflichtungen können nur dann zur Geltung kommen, wenn sie im täglichen Leben angewendet werden und Verstöße gemeldet werden. Um Hemmnisse seitens der Belegschaft abzubauen muss ein effektives Beschwerdesystem etabliert werden. Dies ist eine Maßnahme die FaRev alleine nicht sicherstellen kann. Deswegen sind wir froh, dass der Fairtrade Textilstandard einen solchen Mechanismus enthält (siehe Textilstandard 1.4.4 und 1.4.5), der es auch Dritten (z.B. Gewerkschaft oder NGO) erlaubt für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzutreten.

Wir unterstützen Fairtrade wo wir können, und gehen allen an uns herangetragenen Beschwerden nach.

 

 

Eine faire Lieferkette bildet den Markenkern von FaRev. Um dem gerecht zu werden, liegen die Kompetenzen und Entscheidungen bzgl. Maßnahmen in der Verantwortung der Geschäftsleitung.